Überlegung für eine zusätzliche Augenzeugenregelung

Manfred

Active Member
#1
Mit Freuden habe ich die Regeländerung gelesen.

Jede zusätzliche Möglichkeit vergrössert die Flexibilität der Fahrer und ist daher zu begrüssen.

Mit der Durchführung bin ich nicht besonders glücklich (Handling, erhöhter Zeitaufwand, Belegverlustrisiko, etc.).

Nachdem "gegen etwas sein" und keine Alternative anzubieten ein "NoGo" darstellt, habe ich, basierend auf dem Beitrag im Forum (muss der Augenzeuge vor Ort sein), folgende Überlegungen angestellt:


Die derzeitigen Bestimmungen sind von Vertrauen geprägt:

Die IBA vertraut darauf, dass die Augenzeugen ihre Pflichten korrekt wahrnehmen und erfüllen und

der Lenker vertraut darauf, dass Augenzeugen nur dann abgelehnt werden, wenn seitens der IBA berechtigte Zweifel an der ordnungsgemässen Pflichterfüllung der Augenzeugen bestehen.


Pflichten eines Augenzeugen:

1. Er muss glaubwürdig sein
2. Er muss bestätigen, dass sich der Lenker (und ein ev. vorhandener Sozius/Sozia) und
3. das Fahrzeug mit dem Kennzeichen
4. an einem bestimmten Ort befindet und
5. er muss erreichbar sein.

Am einfachsten passiert das, wenn sich der Augenzeuge vor Ort befindet.

Es kann (und es wird wahrscheinlich auch schon vorgekommen) sein, dass sich am
(Zwischen)Ziel kein Augenzeuge finden lässt (keine Person anwesend, Kommunikationsproblem, etc.).

Ist aber eine Anwesenheit des Augenzeugen vor Ort bzw. zeitnah unbedingt notwendig?

Wenn o.a. Pflichten erfüllt werden können, dann nicht.


ad 1: Darüber kann/will ich keine Aussage treffen, das muss seitens der IBA definiert werden


Bemerkung:
Wir leben in einem Kommunikationszeitalter und wir könnten die technischen Möglichkeiten, die uns geboten werden, auch nützen.
Jeder Motorradfahrer den ich kenne, hat ein Mobiltelefon mit.
Entweder sein normales Gebrauchshandy oder sein Tourenhandy (älteres Modell ev. mit Wertkarte).
Dadurch ergeben sich komfortable neue Möglichkeiten.

ad 2: Der Fahrer ruft mit seinem Mobiltelefon seinen Augenzeugen mit Übermittlung seiner Rufnummer an.

Damit ist nachgewiesen, dass sich der Fahrer bei seinem Handy befindet und von welchem Handy er anruft.


Am Einfachsten kann das Nachfolgende dann per Skype gelöst werden, Video/Fotos sind aber auch möglich.

ad 3: Der Augenzeuge ersucht den Fahrer um ein Bild/Video des Fahrzeuges mit Kennzeichen.
(ev. mit zu wählenden Auflagen (Helm unter das Kennzeichen stellen, Handschuhe auf das Armaturenbrett legen, Rundumblick) um die Aktualität des Fotos/Videos zu gewährleisten).

Damit ist nachgewiesen, dass es sich um das angegebene Fahrzeug handelt und dass das Fahrzeug beim Handy ist

ad. 4: Jedes Betriebssystem eines Handys bietet die Möglichkeit der Standortbestimmung.

Bei Android entweder über Google+/Kreise oder den Android Gerätemanager/Standort

Damit ist nachgewiesen, dass sich das Handy am angegebenen Standort befindet

ad. 5: Ist durch Bekanntgabe der Telefonnummer bzw. der Mailadresse jetzt schon gegeben.



Sollte ich als Augenzeuge fungieren, hätte ich bei dieser Vorgangsweise keine Bedenken bez. einer Pflichtverletzung und würde die Bestätigung ausstellen.

Der Zeitverlust dieser Methode wäre für den Lenker erheblich geringer als die Summe der Zeitverluste durch das Fotografieren der Tankbelege inkl. Tacho.

Diese Vorgangsweise könnte die Lücke zwischen den bisherigen Möglichkeiten schliessen.

So besteht nicht nur die Wahl am Beginn der Fahrt zwischen Augenzeige oder Tacho/Rechnungsfoto sondern es kann auch situationselastisch auf einen fehlenden (Zwischen)Zielaugenzeugen reagiert werden.



Diese Überlegungen sind sicher noch nicht ganz ausgereift bzw. verbesserungsfähig - ich ersuche Euch daher Eure Überlegungen/Bedenken hier zu artikulieren und bin für alle Anregungen dankbar.

Ev. schaffen wir es gemeinsam eine alternative/zusätzliche Vorgangsweise auszuarbeiten, welche die Billigung des Verifying-Teams findet und ev. unsere administrative Tätigkeit während des Rides vereinfachen kann (denn schlussendlich wollen wir eigentlich fahren und nicht schreiben - ich zumindest).



PS: Ich weiss schon, erst einen 16/24iger gefahren und schon die Klappe aufreissen - ihr könnt mich ruhig prügeln... ;)
 

Gerhard

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IBR Finisher
#2
Hallo Manfred,

besten Dank für Deinen Beitrag.. mit "Klappe aufreissen" hat das gar nichts zu tun, denn jede Idee ist willkommen.

Eine Frage:

Die gute alte Augenzeugen-Regelung ist ja nun jedem IBA´ler bestens bekannt.

Alternativ hinzu gekommen ist die neue Tankquittung/Foto - Regelung.

Man hat also jetzt bereits 2 Möglichkeiten.

Warum eine dritte Möglichkeit oder habe ich Dich falsch verstanden ?
 

Manfred

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#3
Hallo Gerhard,

nein, Du hast mich nicht falsch verstanden.

Die gute alte Regelung hat den Vorteil, dass sie einfach durchzuführen und zeitsparend ist.
Der Nachteil liegt darin, dass am (Zwischen)Ziel (beim Start wird's üblicherweise keine Probleme geben)
ein Augenzeuge gefunden werden muss.

Die neue Regelung kompensiert diesen Nachteil nicht.
Man hat sich vor Antritt der Fahrt zu entscheiden.

Ein fehlender Augenzeuge kann/wird eine positive Zertifizierung verhindern.
Wenn es sich um ein Zwischenziel handelt, bedeutet das zusätzlichen Stress und
Ungewissheit für den Fahrer auf der Rückfahrt.

Um geraden diesem Pechvogel die grösstmögliche Unterstützung zukommen zu lassen
(und damit den Nachteil auszugleichen) sollte die "Onlinemöglichkeit" existieren.


Damit ist es möglich, dass jeder jeden zu jeder Zeit bezeugen kann.

Theoretisch könnte man sich ganz bequem bereits vor der Fahrt einen Augenzeugen suche und dem die notwendigen Daten
(Skypenamen, Telefonnr., ev. Google Zugangsdaten) bekanntgeben.

Dann dürfte der benötigte Zeitaufwand vor Ort unter ein paar Minuten liegen und der Ride,
durch die Gewissheit der ordnungsgemässen Bezeugung, entspannter verlaufen.
 

Gerhard

Ride.Eat.Sleep.Again!
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IBR Finisher
#4
Hallo Manfred,

danke - jetzt habe ich verstanden.

Ein Augenzeuge wird als jemand definiert, der einen Vorgang optisch wahrgenommen hat (Wikipedia).

Einen Vorgang optisch wahrnehmen, kann man nur dann wirklich sicher, indem man zur selben Zeit am selben Ort ist.

Ich bin daher unschlüssig, ob Dein Vorschlag der Philosophie von IBA Rides entspricht.

Uns ist aber die Problematik der Augenzeugen bewusst, daher haben wir ja eine Alternative zur klassischen Augenzeugen-Regelung getroffen:

Während man in den USA tausende von Kilometer durch Land fahren kann und am Zielort in der eigenen Sprache (und Kultur) jemanden bitten kann als Augenzeuge zu fungieren, haben wir in Europa bereits nach einigen 100 Kilometer das sprachliche (und kulturelle) Problem.

Wer schon mal ernsthaft versucht hat, nachts in Bulgarien oder Portugal (der Landessprache nicht mächtig) jemanden dazu zu bewegen freiwillig Name, Adresse, Telefon oder Email nebst Unterschrift zu leisten, weiss, was ich meine.

Um unseren Fahrern diesen Druck zu nehmen, haben wir die Regelung "Foto/Tankquittung" eingeführt - als Alternative zum Augenzeugen. Diese Regelung ist 100% IBA konform.

Ich habe es persönlich ausprobiert - es ist ein zumutbarer Aufwand (auch bei einem Gold-Ride), beim Tanken noch schnell ein Foto mit dem Smartphone zu machen - zumal die ggf. benötigten zusätzlichen "taktischen Belege" davon nicht betroffen sind (und auch nicht der 16/24).
 
Last edited:

Manfred

Active Member
#5
Hallo Manfred,

danke - jetzt habe ich verstanden.

Ein Augenzeuge wird als jemand definiert, der einen Vorgang optisch wahrgenommen hat (Wikipedia).

Einen Vorgang optisch wahrnehmen, kann man nur dann wirklich sicher, indem man zur selben Zeit am selben Ort ist.
Das ist das Optimale.
Wenn ich aber sehe, dass sich ein Handy lt. Ortung an einem bestimmten Standort befindet
und ich sehe, dass der Lenker beim Handy ist, dürfte das einem "Augenzeugen" schon
recht nahe kommen.

Ich bin daher unschlüssig, ob Dein Vorschlag der Philosophie von IBA Rides entspricht.
Das zu beurteilen steht mir nicht zu.
Ich kann es nur hoffen, da es die letzte Möglichkeit wäre einen, durch fehlenden Augenzeugen,
verpatzten Ride zu einem positiven Abschluss zu bringen.

Bitte verstehe mich nicht falsch.
Es geht mir nicht darum die 2. Möglichkeit abzulehnen/schlecht zu reden, sondern eine
zusätzliche, 3. Möglichkeit aufzuzeigen, welche das Problem der bisherigen
(und immer noch gültigen) Augenzeugenregelung löst.

[...]
- zumal die ggf. benötigten zusätzlichen "taktischen Belege" davon nicht betroffen sind (und auch nicht der 16/24).
Aus dieser Blickpunkt heraus habe ich es noch nicht betrachtet...
Mit der "Foto/Tankquittung" ist eine eindeutige Zuordnung
  • eines bestimmten KM-Standes
  • zu einem bestimmten Ort
  • mit einer bestimmten Zeit
gegeben.

Diese Zuordnung ersetzt einen Augenzeugen, sie sollte demnach "höherwertiger" sein.

Bedeutet das, dass, wenn ich mich vor Antritt der Fahrt, für die "Foto/Tankquittungsregelung"
entscheide, ein taktischer Stopp obsolet ist, da ja die gefahrenen KM aufgrund der Fotos klar
nachgewiesen werden können - oder liege ich da völlig daneben?
 
#6
Hallo!

Um einiges Klarzustellen!!
Wenn man die gültigen IBA Ride Richtlinien durchliest und zwar den Punkt 2:

So steht in diesem Punkt klar und deutlich, sowie ohne jede juristische Spitzfindigkeit die Regelung von der Dokumentation
mit Augenzeugen.
Ebenso steht dort die Regelung für die Fotodokumentation, in dieser ist unmissverständlich angeführt das bei JEDER
Betankung ein Foto von der Tankquittung mit Odometer zu machen ist, somit auch bei taktischen Betankungen!!
Abweichende Regelungen sind in den Beschreibungen der betreffenden Rides zu finden, so sie notwendig.

Somit ist jede Diskussion über diese Regelung überflüssig da diese ja auch von der IBA (Zentrale USA) genehmigt wurden.

Da ich bisher bei meinen wenigen Rides nur die Zeugendokumentation hatte, habe ich meine Planung so ausgelegt das ich damit gut zurechtkam.

Wenn jemand der Meinung ist, das man eine neue Regelung benötigt, so möge er diese bei der IBA Germany (da diese für uns zuständig)
vorbringen. Die IBA wird dann darüber höchstwahrscheinlich eine Entscheidung fällen.
(So ist das Vorgehen bei den mir bekannten Vereinen)
 

Manfred

Active Member
#7
Danke für Deinen Hinweis auf die IBA Ride Richtlinien und taktische Betankungen.

Nur sprach Gerhard von "taktischen Belegen" nicht "taktischen Tankbelege".
Ich bezog mich daher ebenfalls darauf.

Was spricht gegen eine Diskussion?
 

Gerhard

Ride.Eat.Sleep.Again!
Staff member
Premier Member
IBR Finisher
#8
Bedeutet das, dass, wenn ich mich vor Antritt der Fahrt, für die "Foto/Tankquittungsregelung"
entscheide, ein taktischer Stopp obsolet ist, da ja die gefahrenen KM aufgrund der Fotos klar
nachgewiesen werden können - oder liege ich da völlig daneben?
Die Route eines klassischen IBA-Rides wird über die eingereichten Tankquittungen abgebildet (und berechnet).

Daher sind bei Ecken, Kehrtwenden usw. weitere Quittungen notwendig - auch wenn der Tank noch voll ist.

Dann hilft eine beliebige maschinengedruckte Quittung, eine sogenannte taktische Quittung.
 

Robert

IBR Finisher
Premier Member
#9
Um den Beitrag von Rüdiger noch einmal zusammenzufassen:

Die Regeln sind die Regeln. Es ist alles deutlich. Man muss es nur korrekt umsetzen.

Die IBA macht sich immer wieder mal Gedanken wie man Dinge verbessern kann, daher auch die neue Regelung.
Diskussionen sind schön und gut. In der IBA gilt aber auch: Die Regeln sind die Regeln. PUNKT.
Ausufernde Beiträge über Grundlegendes (noch dazu wenn der eigene Erfahrungsschatz noch sehr bescheiden ist) sind daher sehr.....ermüdend.
 

Marrrr

Active Member
#10
Ich finde die Idee von Manfred nicht so schlecht (ungeachtet der Tankbelege) einen nicht vor Ort befindlichen Augenzeugen mit Foto und GPS alle Daten für eine Bezeugung zukommen zu lassen.
Wenn ich auf Tour/Ride bin, dann mache ich das ungeachtet der genannten Zeugen ohnehin so. Ich schicke regelmäßig meinen Standort und teilweise Fotos von gesehenen, denn nur so bekomme ich die Erlaubnis meiner Regierung solchen "Schwachsinn" zu unternehmen. ;)

Vielleicht gibt es ja tatsächlich in ferner Zukunft die Genehmigung die modernen Kommunikationstechniken für Zeugen zu verwenden, denn wir sind ja nicht von gestern. Wir verwenden ja auch die GPS-Daten des Navis (oder dem Mobiltelefon mit Navigationssoftware), um die tatsächlich gefahrenen Kilometer zu dokumentieren, anstelle der Kilometerangabe des Fahrzeuges. Wobei mir sehr wohl bewusst ist, dass dies überwiegend aufgrund der Ungenauigkeit der Tachometer erfolgt.

Hier geht ja nicht darum eine Regeländerung sogleich zu erwirken, sondern um über Verbesserungs-/Veränderungsvorschläge zu diskutiert, denn dafür ist ein derartiges Forum ja da ...
Ausufernde Beiträge über Grundlegendes (noch dazu wenn der eigene Erfahrungsschatz noch sehr bescheiden ist) sind daher sehr.....ermüdend.
... und ob man diese Diskussion dann noch verfolgt, ist ja jeden selbst überlassen. Nichts für Ungut!
 

Manfred

Active Member
#11
@Robert
Ich bedauere Dich zu ...ermüden.

In meinen Augen hat die Fotoregelung Nachteile.
Um endlich aus der "taktischen Belege" Misere 'raus zu kommen (und ich glaube, dass sich darüber alle einig sind, dass es nichts blöderes gibt als seinen Ride hinter sich gebracht zu haben welcher aber nicht zertifiziert wird, weil eine vorher nicht exakt bestimmbare KM-Anzahl abgezogen wird - das soll auch schon mal vorgekommen sein), wäre ich bereit gewesen diese auf mich zu nehmen.

Ich habe mich bemüht Gründe zu erkennen warum etwas so ist wie es ist.
Dazu bin ich nicht in der Lage.
Schade, es wäre zu schön gewesen...
 

Hampe

Not Right Rider
Staff member
Premier Member
IBA Member
#12
Stop stoi stanna!

God! I just love this - this is what we Swedes where set out to to: patch up and mend things.
You all listening? Good!

Manfred! Mann oh mann, Manfred - thanks for the input.
You need to know that we all are little slivers of an American organisation, and that the rules is made up there, and they need to be as streamlined and transparent as possible - in order to level all our rides, around the globe.
We have lived with these rules since the mid eighties, and they still apply.
This year, as a trial, and for evaluation, the Premier members in some countries are allowed to rock the Kasbah just a liiiittle tiny bit by utilizing the snapshot receipt/tachometer procedure instead of the dreaded eyewitness methode.

Germany is the only country that has adopted this method full scale first year - we in the Nordic countries are just sitting in the main stand, observing.

So, now is really not the right time to try and introduce a third way of signing off rides.
Acquiring witnesses is indeed awkward in Europe, with language barriers - along with the cultural differences where one crosses a border - and signing something suddenly actually also means something.
So, please dont shy away from the fact that all of us other riders have managed to get our rides signed, sealed and approved for like 30 years or so in the old fashion.

Yes, there are easier ways - but who said that an Ironbutt ride is meant to be easy...?
Actually, there is some sort of poetic ring to the fact that you after a day-long ride still need to be intelligible enough to get your message through, advocate your needs and what's required of your withness in order to have your ride accepted.

See? Rules are rules, and they are a vital part of what we do. The framework IS what we have to relate to, and there is a thousand ways to better serve our community, than to go out on a wild goose chase trying to rock the rules for one country - when we indeed are one big worldwide community.


And Robert - you need to be nicer. :eek::rolleyes::D
Thank God I already know you, and can vouch that you actually are the nicest guy.

Gruss aus Schweden
 
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Manfred

Active Member
#13
Dear Hampe,

nice to hear from you again.

First of all: sorry, if my English is not the best - its only school-English. So maybe I dont find the correct words to describe or explain something.

Many thanks for your information, for a rookie like me such information are very important.

To follow existing rules is important.
But much more important from my point of view is to understand rules and to know why they are existing.

Each national IBA can create Rides.
There is a SS 1000 for motorbikes <300ccm, which can be certified only national but not international.
And there are patches which can be received national but not international.

Therefore I thought, that the way how the existing rules are checked (eyewitnesses, photos, etc.)
is a national part.

To enable a new method of eyewitnesses, I thought it is possible to discuss a proposal, include some changes and decide it national.

A change of the rules would not be necessary from my point of view, as it concerns only the way of
confirmation on the form for eyewitnesses and not a change of the existing form itself.
If that decision is outside of the responsibility of national IBA's - I don't know, I can't eveluate.

As the new eyewitness-rule is certified by the international IBA - it has to be accepted.

I always try to get to the bottom of a fact, to ask questions.
If I dont understand something, I ask somebody.

The new rule is from my point of view not qualified as a replacement of eyewitnesses. (see definition from wikipedia)
But this rule would be excellent for the documentation of driven kilometers.
So you could "beet two fly with a flap".


Anyway thanks for your explanatory words and kind regards to Sweden.



Lieber Hampe,

es freut mich wieder von Dir zu hören.

Vielen Dank für Deine Informationen, gerade ein Anfänger wie ich ist auf solche Information angewiesen.

Die Befolgung der Regeln sind wichtig.
Wesentlich wichtiger ist jedoch die Regeln zu verstehen und zu wissen warum sie existieren.

Jede nationale IBA kann nationale Rides herausgeben.
Es gibt einen SS 1000 für Motorräder < 300ccm, der national aber nicht internationalen zertifiziert wird.
Es gibt Patches, welche national aber nicht international erhältlich sind.

Ich war daher der Meinung, dass die Art und Weise wie die existierenden Regeln überprüft werden
(Augenzeugen, Fotos, ...) nationale Angelegenheiten sind.

Um ein anderes Verfahren bez. Augenzeugen zu ermöglichen, dachte ich, dass über einen Vorschlag
diskutiert werden kann, Änderungen eingearbeitet werden können und das dann national beschlossen
werden kann.

Eine Änderung der Regeln durch meinen Vorschlag wäre meines Erachtens nach nicht notwendig, da es ja
nur das Verfahren zur Bestätigung des Augenzeugenformulares betrifft und nicht das existierende
Augenzeugenformular ersetzt werden soll.

Ob bereits das ausserhalb der Zuständigkeit nationaler IBA's liegt, kann ich nicht beurteilen.

Nachdem die neue Augenzeugenregelung durch die internationale IBA zertifiziert wurde, ist sie zur Kenntnis zu nehmen.

Ich bin es gewohnt Fakten zu hinterfragen.
Wenn ich etwas nicht verstehe, dann frage ich.

Die neue Regelung ist meiner Meinung nach als Augenzeugenersatz ungeeignet (siehe Definition aus Wikipedia).
Diese Regelung wäre aber ausgezeichnet dazu geeignet tatsächlich gefahrene Kilometer zu dokumentieren.
Somit könnte man 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Jedenfalls danke ich dir für Deine erklärenden Worte und ganz liebe Grüsse nach Schweden
 
#14
In meinen Augen hat die Fotoregelung Nachteile.
Um endlich aus der "taktischen Belege" Misere 'raus zu kommen (und ich glaube, dass sich darüber alle einig sind, dass es nichts blöderes gibt als seinen Ride hinter sich gebracht zu haben welcher aber nicht zertifiziert wird, weil eine vorher nicht exakt bestimmbare KM-Anzahl abgezogen wird - das soll auch schon mal vorgekommen sein), wäre ich bereit gewesen diese auf mich zu nehmen.
Hallo Manfred,

sorry dass ich mich jetzt doch mal reinhänge.

Ich kann dir aus meiner Verifyer-Tätigkeit versichern dass keine KM-Anzahl bewusst vorab abgezogen wird.

Derjenige der deinen Ride prüft gibt die Koordinaten in seine Planungssoftware, BaseCamp, ein und lässt die Strecke nach der Methode des "kürzesten Weges" berechnen.

Mach dir doch mal den Spaß und berechne deine Route mal nach dem "kürzesten Weg" und dann nach der, logischen, "kürzesten Zeit". Wie würdest du mit der Differenz umgehen? Zumal kein Prüfer als Sozius dabei ist.


VG

Jürgen
 

Manfred

Active Member
#15
Ich kann dir aus meiner Verifyer-Tätigkeit versichern dass keine KM-Anzahl bewusst vorab abgezogen wird..
Sorry, ich muss mich entschuldigen.
Man kann noch so oft über einen Text d'rüberlesen, er erscheint einem klar und eindeutig.
Manchmal ist dem aber nicht so.
Ich wollte mit keinem Wort ausdrücken, dass das Verifying Team nach Lust und Laune bzw. aus Jux und Tollerei KM abzieht.
Bitte glaube mir das und nimm meine Entschuldigung an!


Derjenige der deinen Ride prüft gibt die Koordinaten in seine Planungssoftware, BaseCamp, ein und lässt die Strecke nach der Methode des "kürzesten Weges" berechnen..
Genau darauf bezogen sich meine Worte.
Wie BaseCamp die kürzeste Strecke berechnet, kann ich nicht nachvollziehen, da ich kein Garmin Gerät verwende und BaseCamp Garmin zwingend voraussetzt.
Somit weiss ich vor Beginn der Fahrt nicht, um wieviele KM ich mehr fahren muss, damit das Gewünschte übrigbleibt.

Mach dir doch mal den Spaß und berechne deine Route mal nach dem "kürzesten Weg" und dann nach der, logischen, "kürzesten Zeit". Wie würdest du mit der Differenz umgehen? Zumal kein Prüfer als Sozius dabei ist.
Raststation Suben und Raststation Mitterbach sind mit Google (Routenplaner Tyre) 253 KM (A2 und A93 über Regensburg) entfernt,
die benötigte Zeit liegt bei 2:21 Std.
Lt. ADAC Routenplaner (kürzeste Strecke) (A2, B20, B22, A93) sind es 237 KM bei 2:51 Fahrzeit.

Gerade einmal 16 KM weniger und 30 Min Fahrzeit mehr ist für mich nicht logisch. Für Euch?

Meiner Ansicht nach fahren wir nicht gegen KM, sondern gegen die Zeit.
Wenn am Ende meines Rides noch Zeit übrig bleibt, kann ich problemlos noch ein paar KM dranhängen.
Wenn die Zeit vorbei ist, ist Schluss.

Wenn die schnellst Route auch die kürzeste ist, kein Problem.
Wenn immer nur die kürzeste Route gewertet wird, geht es sich mit der Zeit eventuell nicht aus.
Was sinnvoll, logisch ist liegt im Auge des Betrachters.

Somit würde für mich die schnellste Route zählen - unabhängig der MehrKM.

Deshalb plane ich die schnellste Route, plane um 200 (GPS, nicht Tacho)Km mehr ein und fahre soweit ich komme.
Und hoffe, dass es sich am Ende ausgeht.
Nicht besonders befriedigend...
 

Gerhard

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IBR Finisher
#16
Raststation Suben und Raststation Mitterbach sind mit Google (Routenplaner Tyre) 253 KM (A2 und A93 über Regensburg) entfernt,
die benötigte Zeit liegt bei 2:21 Std.
Lt. ADAC Routenplaner (kürzeste Strecke) (A2, B20, B22, A93) sind es 237 KM bei 2:51 Fahrzeit.

Gerade einmal 16 KM weniger und 30 Min Fahrzeit mehr ist für mich nicht logisch. Für Euch?
Also - erst einmal wird nicht "auf Biegen und Brechen" die kürzeste Strecke genommen, sondern die "sinnvoll (im Sinne von durchaus machbar) kürzeste Strecke".

Kann es evt. sein , dass Du nicht die Raststation Mitterbach, sondern die Raststätte Mitterteich meinst und nicht die A2, sondern die A3 ?

Wenn JA, dann hast Du das klassische Beispiel für die Notwendigkeit einer "taktischen Quittung" dargestellt, denn die A93 geht in fast einem rechten Winkel weg von der A3.

Und bevor jetzt der Gedanke aufkommen sollte, dass man dann ja fast alle 100 km eine taktische Quittung braucht, möchte ich in den Raum werfen, dass man durchaus einen BBG in Deutschland fahren kann - ohne eine einzige taktische Quittung zu benötigen.


 
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Manfred

Active Member
#17
Hallo Gerhard,

Du hast natürlich völlig Recht bez. Mitterteich und A3.

Ich verwende statt Google den ADAC Routenplaner, da er wesentlich restriktiver in Hinblick auf kürzeste Strecke ist.
Daher die Differenz von Google (ein Unterschied von 6 KM und 10 Min. ist nicht der Rede wert) und
ADAC (237 KM, 2:51 Std. entspricht 16 KM und 30 Min.).

Und, ganz ehrlich:
Bei einer Differenz von 6 KM würde ich auf den taktischen Beleg verzichten.
Unter der Annahme, dass um Regensburg eine 80er Zone besteht und die Zeit für einen taktischen Beleg mit
ca. 4 Min. anzusetzen ist, bedeutet die Erlangung des taktischen Beleges einen Verlust von ca. 5 KM.....
 

Gerhard

Ride.Eat.Sleep.Again!
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IBR Finisher
#18
Und, ganz ehrlich:
Bei einer Differenz von 6 KM würde ich auf den taktischen Beleg verzichten.
Unter der Annahme, dass um Regensburg eine 80er Zone besteht und die Zeit für einen taktischen Beleg mit
ca. 4 Min. anzusetzen ist, bedeutet die Erlangung des taktischen Beleges einen Verlust von ca. 5 KM.....
Da hast Du natürlich Recht..

Dennoch ein schönes Beispiel... denn solche Fälle gibt es z.B. auch mit 50-100 km Differenzen und DANN kann ein Ride daneben gehen.

Over und out ;)
 
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#20
eine kurze Frage eines Neulings:
diese neue Regelung mit dem Foto der Quittung+Tachostand ist doch wirklich einfach und schnell-wo liegt hier ev ein Problem, dass man noch über weitere Möglichkeiten nachdenken muss?
Oder überseh ich da was?
Tanken, Foto machen,weiterfahren--das ist doch alles,oder?
lg herbert