Eine neue rheinische Plaudertasche

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Die größte Herausforderung: 24 h keinen zum Zuhören und Quasseln haben und nur schlechten Automatenkaffee.
Fahre seit jetzt ziemlich genau 12 Jahren (Führerschein noch kurz vor dem Erreichen des 40. LJ gemacht, um blöden Kommentaren auszuweichen), durchschnittlich 14-15TKM, seit dem Tiefpunkt 2015 mit 9.600 geht es wieder erfreulich aufwärts. Ganzjahr, drei angemeldete und fahrbereite Moppeds (und schon eine Majesty 400 (Motor durch nach 49TKM), Ducati Streetfighter (Kaltverformung selber schuld, weil einfach noch nichtreif für so ein Gefährt) und die erste TDM bei 90TKM (notwendige Ersatzverschleißteile hatten 5 Jahre nach Produktionseinstellung schon 6 Wochen Lieferfrist, Direkteinflug aus Japan) zu Grabe getragen).
2011 das erste Mal ironbutt.com in die Favoritenliste aufgenommen, 2008, 2012 und 2014 je einen Mehrtages-Urlaubstrip, einen geplanten 7-Tage-Trip nach Schottland wegen der anstehenden Geburt meiner zweiten Tochter zu den Akten gelegt und stattdessen eine MT 09 für die schnelle Hausrunde angeschafft.

Die rege deutsche Seite inzwischen in mein Herz geschlossen, zum Trost (wegen Schottland, nicht des Babys wegen) Juli 15 einen ersten SS1600K (kurioserweise mit der eigentlich für Kurzstrecken gedachten MT, eine Woche vor errechnetem Geburtstermin und am letzten heißen Tag in Gesamteuropa 07.07.2014, bevor die Gewitterfronten heranrollten) gefahren und wegen anderer Zeitallokationsnotwendigkeiten wenig daran gedacht. Stimmt nicht ganz. Immer schon Ausdauersportler gewesen und hier Blut geleckt, allerdings immer noch nicht alt genug für ne FJR. Dennoch die ersten Routenideen ausgesponnen, 2017 teilweise umgesetzt, aber beruflich bedingt erst jetzt mal überprüfen lassen. 2018er Idee "März-Oktober je ein Ride" bei Missus lanciert und bisher 3 mal durchgekriegt.

Ich könnte mir vorstellen, daß hier viele nach der Auslotung der beruflichen Möglichkeiten und Erreichen bestimmter Positionen und mit Kindern kurz vorm flügge werden sich nun auch neuen Herausforderungen umschauen und die eigene Leistungsfähigkeit in anderen nichtmonetären Feldern und spielerischem Umfeld austesten bzw. ausreizen möchten.

Ich bin gerne ein Eisenarsch und mein soziales Umfeld beginnt sich daran zu gewöhnen: Die Erstgeborene findet mich vor Googlemaps: "Ach, Papa, planst Du schon wieder eine Reise?" "Jep."
 
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